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+++ 10.06.2011 +++
Dachbau: Luftreinigende Platte entlastet die Umwelt
Die erste Dachplatte aus Faserzement, die aktiv die Umwelt entlastet: Dank der besonderen Werkstoffzusammensetzung leistet sie einen aktiven Beitrag zur Smog-Verringerung. Dafür wurde die Dachplatte Activa von Eternit mit dem "Innovationspreis Architektur und Bauwesen" ausgezeichnet. Die Faserzementplatte überzeugte die Jury mit ihren innovativen Eigenschaften.
Die Dachplatte Activa wird mit Zugabe von Titandioxid im Zement produziert, das als Katalysator wirkt und Luftschadstoffe abbaut. Unter Einwirkung von Tageslicht erfolgt eine photokatalytische Reaktion, die gesundheitsschädliche Stickoxide in unschädliche Nitrate umwandelt. Das umgewandelte Nitrat reagiert mit dem Calciumhydroxid der Faserzementoberfläche und wird durch den Regen umweltschonend von der Dachfläche gespült. Dieser Vorgang ist unbegrenzt wiederholbar, der Katalysator, das Titandioxid, wird dabei nicht verbraucht. ![]() Foto: Eternit AG
Mit der zementgrauen Dachplatte Activa im Format 32/60 lassen sich großzügige Dachflächen in der einzigartigen Materialcharakteristik von Faserzement gestalten. Verschiedene Deckungsbilder ermöglichen eine individuelle Dachgestaltung mit präziser, geometrischer Linienführung. Gauben und Dachfenster lassen sich harmonisch integrieren. Dazu bietet Eternit von Befestigungselementen bis hin zu Dachfolien und den Dämmelementen Etertherm das ganze Spektrum an Systemkomponenten für das geneigte Dach. Weitere Informationen zu Eternit Dachprodukten finden Sie unter www.eternit.de oder nehmen Sie unsere kostenlose Beratung in Anspruch. Quelle: www.aktion-pro-eigenheim.de
+++ 09.06.2011 +++
Neue KfW-Richtlinien für energetisches Sanieren: Staat fördert Fassadendämmung
Seit März gelten die neuen Förderrichtlinien der KfW für energetisches Sanieren. Neben Komplett-Lösungen werden jetzt auch wieder einzelne Baumaßnahmen finanziell unterstützt. Dazu gehören z. B. der Fenstertausch, die Heizungserneuerung oder die neu gedämmte Fassade.
Bauexperte Dipl.-Phys. Markus Zwerger von der Sto AG rät, zuerst die Gebäudehülle zu dämmen, wenn eine vollständige energetische Sanierung zu aufwändig erscheint. "Sonst ist die neue Heizung später zu groß - oder bis zur endgültigen Sanierung zu klein", warnt er. Sind Gebäude der Baujahre vor 1995 noch im Originalzustand, gehören sie generell auf den Prüfstand, denn deren Wärmeschutz ist in der Regel nicht mehr zeitgemäß. Zwerger: "Die Investition lohnt sich auf jeden Fall, weil sie Energiekosten einspart und sich in kurzer Zeit amortisiert." Zum Beginn der Bausaison 2011 hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau ihr Förderpaket für private Bauherren neu geordnet. Neben der vollständigen Sanierung von Gebäuden unterstützt sie wieder einzelne Baumaßnahmen. Zur Wahl stehen zinsgünstige Kredite oder direkte Zuschüsse. Grundsätzlich gilt: Je besser der Energiestandard nach der Sanierung ist, desto mehr wird gezahlt. Den Öl-Durst alter Gebäude zu reduzieren, ist ohne Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) kaum realisierbar. Ein bewährtes Beispiel ist StoTherm Classic. Es wird seit mehr als 40 Jahren auf der ganzen Welt eingesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt. Heute eignet es sich beispielsweise auch, um direkt auf ein veraltetes, zu dünnes Dämmsystem montiert zu werden. In diesen Fällen wird also die alte Dämmung weiter genutzt (und nicht zu Bauschutt), und die Handwerker sparen sich den Arbeitsschritt der Demontage eines Altsystems. ![]() Foto: Sto AG StoTherm Classic ist extrem schlagfest, risssicher, langlebig und sorgt für ein ausgeglichenes Raumklima. Gestalterischen Ideen sind durch eine breite Palette mit 800 Farbtönen kaum Grenzen gesetzt. "Oberputze gibt es in nahezu jeder Wunschfarbe. Mit Siliciumcarbid-Partikeln lassen sich sogar funkelnde Effekte an der Fassade erzielen", ergänzt Zwerger. Klinkerriemchen- und Natursteinfassaden erweitern das architektonische Spektrum, erfordern allerdings anspruchsvollere Verarbeitungstechniken. Resümee: Dämmen ist durch eingesparte Heizkosten und staatliche Zuschüsse jetzt besonders wirtschaftlich, der geringere Öl- oder Gasbedarf macht es ökologisch und nicht zuletzt auch attraktiv - denn alte Gebäude erhalten wieder eine schöne Fassade. Überblick: KfW-Programm 152 / Kredit für einzelne Sanierungsmaßnahmen Start: 1. März 2011 Weitere Informationen unter www.kfw.de oder rufen Sie uns an! +++ 07.06.2011 +++
Neue Energiesparfolie für Tageslicht nutzende Dächer und Fassaden
Die Industriehalle ist lichtdurchflutet, das Kunststoffdach modern gewölbt, eingesetzte Glasflächen lassen ausreichend Tageslicht von oben in die Halle herein - das Industriegebäude der international tätigen Winkhaus GmbH und Co. KG im westfälischen Telgte ist ein modernes Bauobjekt, das für die Angestellten gute Arbeitsbedingungen bietet. Tageslicht statt Neonröhren, Sonnenstrahlen statt künstlicher Beleuchtung.
Der Nachteil einer solchen Bauweise: In den Sommermonaten ist der Lichteinfall sehr stark, die Halle wärmt sich enorm auf, die Kosten für die Klimatisierung sind hoch. In den Wintermonaten kehrt sich dieser Effekt um: Durch die Glasflächen geht viel Heizenergie verloren. "Wir brauchten eine Lösung, die die Wärmeeinstrahlung deutlich reduziert ohne zu viel Licht zu nehmen, die Energiekosten spürbar senkt und gleichzeitig aber die Gebäudeoptik erhält", so Peter Hordt, Technischer Leiter Fenstertechnik bei Winkhaus. ![]() Foto:Winkhaus GmbH und Co. KG
Das Unternehmen wollte Anfang 2011 handeln und fragte bei Haverkamp, dem Folienspezialisten aus Münster, nach. Dieser empfahl sein neues Opalfilm Ecolux-Foliensystem, das dem Vernehmen nach alle genannten Anforderungen gleichermaßen erfüllen konnte und zudem mit allen anderen bekannten Folieneigenschaften wie unterschiedlichem Tönungsgrad, Kratzunempfindlichkeit und einer optimierten Oberflächenvergütung kombinierbar sei. Das Management von Winkhaus war auch von der Wirtschaftlichkeit dieser Maßnahme überzeugt. Alle Glasflächen auf dem Dach wurden daher mit über 200 Quadratmetern Folie nachgerüstet. "Bereits jetzt, nach kürzester Zeit, ist eine Verbesserung der Klimatisierung zu spüren", so Andreas Störkmann, Leiter Betriebsmittelbau bei Winkhaus. Pilotprojekt mit Energiekonzern E.ON Im Auftrag der E.ON Ruhrgas AG in Essen wurde Anfang 2008 zunächst ein Projekt mit Pilotcharakter gestartet: Knapp 1.600 Quadratmeter Glasfläche wurde mit der Opalfilm Ecolux-Folie klimatechnisch optimiert, ohne die moderne Gebäudeoptik mit zahlreichen Glasfronten zu verändern. Seitdem spart E.ON laut eigenen Angaben durch diese Nachrüstung ein Vielfaches an Energie: Im Hochsommer soll der Energieaufwand im Verwaltungsgebäude um über 30 Prozent gesenkt worden sein. Ganzjährig seien die Klimatisierungskosten konstant um etwa 20 Prozent reduziert worden, so dass sich die Investition in die Nachrüstung bereits nach kurzer Zeit amortisiert habe. +++ 01.06.2011 +++
Umfrage Baufinanzierung
Jeder dritte Deutsche würde schnell auf weiter steigende Bauzinsen reagieren
Die seit Herbst vergangenen Jahres in kleinen Schritten steigenden Zinsen für Hypothekendarlehen beschäftigen derzeit viele Menschen hierzulande. Insgesamt jeder dritte Deutsche (32 Prozent) gibt an, er werde umgehend reagieren, sollten die Bauzinsen weiter anziehen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der comdirect bank, durchgeführt vom Institut für Management- und Wirtschaftsforschung. 16 Prozent der Befragten würden versuchen, sich möglichst schnell die im langjährigen Vergleich immer noch niedrigen Zinsen zu sichern zum Beispiel durch ein Forward-Darlehen. Weitere 16 Prozent geben an, erneut steigende Zinsen würden das sofortige Aus für den Traum vom Eigenheim bedeuten. "Wer eine Immobilie kaufen oder ein Haus bauen möchte, findet nach wie vor günstige Bedingungen für eine Finanzierung, auch wenn die Zinsen im Vergleich zum Tiefstand im Herbst 2010 leicht gestiegen sind", sagt Tobias Lücke, Leiter Baufinanzierung der comdirect bank. Er rät davon ab, überstürzt einen Hypothekenvertrag abzuschließen, nur weil die Zinsen weiter steigen könnten. "Die Finanzierung einer Immobilie sollte solide geplant sein. Dabei ist es wichtig, die Konditionen der verschiedenen Anbieter in Ruhe zu vergleichen. Überstürzt das erstbeste Angebot zu unterschreiben kann am Ende teuer zu stehen kommen." |
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